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Anke Brucklacher ist der Zollfuchs in 72074 Tübingen - für alle Dienstleistungen rund um die Zollabwicklung

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21.09.2017 14:48 ( 1333 x gelesen )

Per 1. Januar 2018 tritt die Teilrevision des Schweizer MWSTG in Kraft. Für die Mehrwertsteuerpflicht von deutschen Unternehmen ändert sich Folgendes:

Deutsche Unternehmen mit > 100’000 CHF weltweitem Umsatz, werden ab dem 1,- CHF Umsatz in der Schweiz MWST-pflichtig.
(Bisher waren deutsche Unternehmen mit < 100’000 CHF Umsatz aus steuer-baren Umsätzen, erbracht in der Schweiz, von der MWST-Pflicht befreit)
Sonderregelungen für den Versandhandel ab dem 1. Januar 2019:
Sendungen mit geringem Wert (Einfuhrsteuer < 5 CHF) sind bei der Einfuhr weiterhin steuerfrei. Die MWST-Pflicht entsteht aber neu, sobald mit solchen Lieferungen > 100’000 CHF Jahresumsatz erzielt werden
Von der MWST-Pflicht betroffene Umsätze:
Steuerpflichtig ist im Grundsatz eine Lieferung oder Dienstleistung, die in der Schweiz erbracht wird.
Dazu gehören insbesondere auch Werklieferungen (Werkverträge), bei denen Arbeiten in der Schweiz erbracht werden.
Wenn beispielsweise ein Gegenstand durch den Lieferanten (oder für dessen Rechnung durch einen Dritten) installiert, repariert, montiert oder sonst wie bearbeitet wird, ist der Lieferort am Ort der Installation, Reparatur oder Montage. Dies gilt selbst für Reinigungsarbeiten!
Bei Dienstleistungen sind vor allem Arbeiten im Zusammenhang mit einem Grundstück in der Schweiz betroffen, dazu gehören z.B. die Verwaltung oder Begutachtung, Architektenleistungen, Ingenieurleistungen oder die Bauaufsicht.

Ihr Handlungsbedarf...



21.09.2017 14:20 ( 771 x gelesen )

WuP Kanada im Netz

endlich: Die Ursprungskriterien für präferenzberechtigte Waren für Ausfuhren nach Kanada sind im Netz unter WuP online abrufbar - aber nur als REX anwendbar.

REX = Registered Exporter. Der REX ist der kleine Bruder vom "Ermächtigten Ausführer".

In der Hoffnung, ...



30.07.2017 09:07 ( 915 x gelesen )

Konsequenzen einer falsch ausgestellten Lieferantenerklärung mit Präferenzursprungseigenschaften:

Steuerrechtlich:

Wird der Präferenznachweis zurückgenommen – von den Zollbehörden oder dem Lieferanten – kommt es zu einer nachträglichen Verzollung. Dies betrifft die Einfuhrumsatzsteuer und die Zollabgaben.

Strafrechtlich:

Der Einführer/Käufer kann somit die Steuerabgaben verkürzen (Steuerhinterziehung) – der Ausführer hat dazu geholfen (Beihilfe zur Steuerhinterziehung). Nach deutscher Abgabenordnung kann das als Ordnungswidrigkeit oder als Straftat geahndet werden. Eine Ordnungswidrigkeit kann nach AO mit einem Bußgeld geahndet werden.

Zivilrechtlich:

Ist die zugesicherte Eigenschaft der Ware, also ....



28.07.2017 09:07 ( 756 x gelesen )

Afrika – Wirtschaftliche Perspektiven

 
Afrika steht in diesen Wochen vermehrt im politischen Rampenlicht aufgrund der Afrika-Konferenz in Berlin und jetzt durch den G20-Gipfel in Hamburg. Der Kontinent mit 54 Staaten, 10x so groß wie Europa und mit einer doppelt so großen Bevölkerung von jetzt knapp 1,3 Mrd., ist eine der letzten Regionen mit großem wirtschaftlichem Wachstumspotential; dieses Jahr rechnet man mit durchschnittlich 3,4 % Wachstum, wobei es zwischen den einzelnen Ländern Unterschiede gibt.
 
Die Bundesregierung will dieser Entwicklung Rechnung tragen und ...



09.07.2017 17:03 ( 794 x gelesen )

G20 und der Außenhandel


Der Gipfel der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) ist soeben zu Ende gegangen, das Freihandelsabkommen zwischen EU und Japan wird als praktisch vollzogen vorgestellt und soll bis Ende des Jahres endverhandelt sein, Frau Merkel möchte damit auch das auf Eis gelegte TTIP–Abkommen mit den USA wiederbeleben, der aufkommende Protektionismus wird von fast allen wichtigen Ländern abgelehnt – also sollte einem freien internationalen Handel nichts Entscheidendes entgegenstehen. Der Erfolg der deutschen Wirtschaft ist aber selbstverständlich abhängig von der konjunkturellen Entwicklung in unseren Auslandsmärkten, auch außerhalb der EU; in diese Drittländer gingen voriges Jahr 41,4 % unserer Ausfuhren, also mehr als in den Euro-Raum mit 36,6 %.
....



10.06.2017 10:18 ( 817 x gelesen )

so hören sich zufriedene Kunden an:



13.03.2017 18:47 ( 923 x gelesen )

Fakten zur deutschen Außenwirtschaft

Nach einem schwachen Jahresende 2016 stiegen unsere Ausfuhren im Januar 2017 auf 98,9 Mrd. Euro, d.h. 11,8 % Zuwachs gegenüber Januar 2016. Die Außenhandelsbilanz zeigte in diesem Monat einen Überschuss von 14,8 Mrd. Euro. Bemerkenswert ist, dass der Export in Drittländer dabei am stärksten anstieg, nämlich um 17,7 %.
Ein Blick auf das Jahr 2016 und hier speziell auf die USA: Sie kauften zwar weniger als 2015 waren aber immer noch unserer größter Exportmarkt mit insgesamt 107 Mrd. Euro, was ca. 10 % unserer Ausfuhren darstellt – davon entfielen 29,5 Mrd. Euro auf die Autoindustrie (deren größter Markt), gefolgt von Maschinenbau und Pharmaindustrie. China löste zwar die USA im Handelsvolumen (d.h. Export + Import) als die Nummer 1 ab, bezog aber nur 76 Mrd. Euro Waren aus Deutschland, exportierte jedoch 93,8 Mrd. Euro zu uns. Aus den USA dagegen importierten wir lediglich 59 Mrd. Euro in 2015. Kurzum: wir exportieren immer noch 30 Mrd. mehr in die USA wie nach China.

Aber:...



05.01.2017 14:19 ( 1248 x gelesen )

WTN 2017 Änderungen

Mit Gültigkeit zum 01.01.2017 gab es umfangreiche Änderungen im Warenverzeichnis der Aussenhandelsstatistik. Einfacher ausgedrückt: Viele Warentarifnummern WTN haben sich geändert.

Verwenden Sie falsche oder ungültige WTN kann das zur Folge haben, dass

- Verbote und Beschränkungen nicht beachtet werden.

- Sie ggf. eine Genehmigung benötigen und unbeabsichtigt gegen die Exportkontrolle verstossen.

- Sie Zeit verlieren, weil eine Intrastatmeldung nicht akzeptiert wird

- Sie Zeit verlieren, weil Sie eine Zollanmeldung nicht "durch bekommen" weil Atlas die WTN nicht akzeptiert

- Ihre Präferenzkalkultion nicht mehr stimmt



Mein Tipp: Eliminieren Sie diese Zeitfresser jetzt und überprüfen Sie jetzt Ihre Stammdaten.



23.11.2015 19:32 ( 1300 x gelesen )

Noch ein Aspekt zu TTIP

Die mangelnde Transparenz der Verhandlungen  und ihrer Ergebnisse steht im Vordergrund der wachsenden Kritik an diesem geplanten Freihandelsabkommen. Daran ändert auch nichts, dass die Amerikaner jetzt zugestimmt hätten, auch Bundestagsabgeordneten Einblick in die Dokumente zu gewähren, die mit den USA bereits abgestimmt sind (sogenannte konsolidierte Texte) – doch nur unter Aufsicht eines Sicherheitsoffiziers z.B. in den Räumen des Auswärtigen Amtes, ohne elektronische Geräte. „Lesemöglichkeiten unter Gefängnisbedingungen“ nannte Ramsauer das, wie die FAZ berichtet.

Darüber vergisst man etwas, dass die Finanzierung der eventuellen Klagen von Investoren vor den umstrittenen Schiedsgerichten, um von einem Staat Schadensersatz zu erlangen für mutmaßliche...



09.11.2015 21:12 ( 1297 x gelesen )

Zum Stand der TTIP-Verhandlungen:

Die elfte Verhandlungsrunde wurde soeben abgeschlossen. In ihr ging es hauptsächlich um den Abbau von Zöllen bei 97% der gehandelten Güter. Die nächste Runde findet im Februar 2016 statt; es ist damit sehr fraglich, ob das Abkommen nächstes Jahr – also noch in der Amtszeit von Obama – abgeschlossen werden kann, da dann schon Wahlkampf herrscht. Und die kritischen Punkte wie private Schiedsgerichte, hormonbehandeltes Fleisch, genmanipulierte Pflanzen und regionale Herkunftsbezeichnungen noch gar nicht behandelt wurden.

Um auf die vielen TTIP-Gegner zuzugehen befürwortet jetzt die europäische...



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